Die Drachen

Allgemeines zu den Drachen:

Das Volk der Drachen ist sowohl eines der bekanntesten, als auch seltensten. Ihre Zahl ist gering, doch dafür besitzt jedes einzelne Individuum ein gewaltiges Potenzial.

Drachen gibt es in allen Formen und Varianten, doch grob teilt man Drachen in die elementarischen vier Grundelemente ein. 

Feuer, Wasser, Erde und Luft. Von diesen vieren aus, spalten sich alle anderen Unterarten ab, wovon es sie in allen möglichen Formen geben kann. 

So kann ein Luft affiner Drache zu einem richtigen Sturmdrachen heranreifen und als solcher ebenfalls Kategorisiert werden.

 

- Die Schuppenfarbe eines Drachen definiert sich durch das entsprechende Element, dem der Drache zugehörig ist. So ist ein Feueraffiner Drache grundsätzlich in warme Farben getaucht, wie Rot, Orange, bis hin zu Gold.

Ein Wind affiner Drache wäre demnach weiß bis hellblau oder silbern.

Ein Wasserdrache besäße unterschiedliche Blautöne und ein Erdgebunder Drache besäße erdige Farben bis hin zu schwarz.

 

- Für die meisten Drachen gilt, dass sie sich dem Meer durchaus hingezogen fühlen, was nicht selten daran liegt, dass so gut wie jeder Drache schwimmen kann und eine, bis zwei Stunden unter Wasser verweilen kann. Warum dies so ist, lässt sich leicht erklären. Drachen brauchen eine große Menge Nahrung in ihrer Drachenform und bekommen diese am leichtesten im Meer. Daher ist Fisch nicht selten die Lieblings Speise eines Drachen. 

Sie werden zwar zumeist als die Herrscher des Himmels betitelt, doch ihr Territorium ist genauso so sehr auch das Meer, da es dort unendlich viel Platz gibt. 

 

Heimat:

- Drachen sind kein Volk, das perse eine Stadt oder ein Land je gegründet hätte. Einzelne Individuuen haben in der Geschichte der Welt tatsächlich die ein oder andere Stadt gegründet, aber nicht als Stadt der Drachen oder als Land der Drachen. 

Drachen besitzen in der Regel ein festes Revier in welchem sie leben und nur wenige Reisen tatsächlich umher.

 

Hierarchie:

- Dringt ein Drache in dem Revier eines anderen Drachen ein, gibt es zwei Wege, wie die Drachen miteinander agieren.

1.) Der eindringende Drache unterwürft sich (alternativ auch der schwächere Drache, sollte er sich von Anfang an unterlegen sehen). 

2.) Es artet in einem Kampf aus, in welchem die Rangordnung durch Stärke bestimmt wird.  

 

Im allgemeinen gibt es einen Drachen, der als König der Drachen von allen anderen Drachen anerkannt wird. Dieser ist zumeist der stärkste Drache von allen. 

Der Ursprüngliche Begriff 'Drachenkönig' stammt jedoch nicht aus dem Volk der Drachen, sondern viel eher aus der Sprache und den Legenden anderer Völker. Im Grunde beschreibt es nur den stärksten Drachen überhaupt und nicht den tatsächlichen Herrscher der Art. Denn Fakt bleibt, Drachen sind Einzelgänger, sofern sie keinen festen Partner haben.

 

Fortpflanzung:

- Drachen sind, sofern sie ihren festen Partner noch nicht gefunden haben, bisweilen ziemlich umtriebig, sofern sie dies wollen.

- Haben sie jedoch einen festen Partner gefunden, so durchlebt ein Drache, je nach Geschlecht, eine art Evolution seiner eigenen Kräfte.

Im Falle eines Weibchens, steigt dessen magische Kraft und Kapazität enorm an.

Im Falle eines Männchens, steigt dessen Körperkraft um ein vielfaches an.

- Dies geschieht im Zuge dessen, dass ein Drachenweibchen (nur reinrassig) für gewöhnlich nur ein einziges Gelege in seinem gesamten Leben legen kann.

Sprich, in einer Humanoiden Form kann ein Drachenweibchen nur einmal Schwanger werden und als Drache kann ein Weibchen nur einmal ein Gelege von drei bis acht (in äußert seltenen Fällen bis zu zehn) Eiern legen.

Da ein Drachennest dementsprechend besonders wertvoll ist, erhalten die Elternteile einen evolutionären Entwicklungsschub, um das wertvolle Gelege gemeinsam schützen zu können.

- Dies gilt jedoch nur für ein Drachenweibchen, dessen Elternteile reinrassige Drachen waren.

- Des weiteren entscheidet der Drache, egal ob Männlich oder Weiblich, wann er Fruchtbar ist. Drachen als Paar entscheiden daher gemeinsam, wann sie bereit für ein Gelege sind, wobei sie dies auch füreinander deutlich machen können, anhand ihres Geruches.

- Davon jedoch abgesehen ist es fast unmöglich einen nüchternen Drachen sexuell zu missbrauchen. Das gilt, im besonderen für Weibchen, da diese, wie auch die Männchen, dazu in der Lage sind, in ihrer Humanoiden Gestalt, Schuppen an ihrem gesamten Körper zu erzeugen. Drachenschuppen gelten als eines der härtesten Materialien dieser Welt und können nur von sehr speziellen Metallen durchdrungen werden. Einem inneren Reflex des Drachen ist es daher zu verdanken, dass ein Drache nicht zu sexuellen Handlungen gezwungen werden kann, da er sich bei seinem Partner schlichtweg wohlfühlen muss, um nicht versehentlich seine Schuppen über sich zu ziehen und sich so zu schützen. 

 

Allgemeine Drachenfähigkeiten:

- Drachenschuppen -> kann in der Humanoiden Form, jeder Drache hervorrufen, der eine halbwegs vernünftige Ausbildung als Drache genossen hat. Allerdings können diese auch durch Instinkte hervorgerufen werden oder aus einem Reflex zum eigenen Schutz. 

Unabhängig davon, ob der Drache gefiedert, befellt oder geschuppt ist, kann der Drache in seiner Humanoiden Form Drachenschuppen rufen. Das liegt daran, dass selbst unter dem Fell eines Drachen oder unter dem Gefieder, immer noch Schuppen liegen, die den Drachen wie einen natürlichen Panzer schützen. Das Fell und die Federn sprießen für gewöhnlich aus den dünnen Ritzen zwischen den Schuppen des Drachen. 

- Normales Drachenfeuer -> Für gewöhnlich kann jeder Drache Feuer speien, ob er nun eine Affinität zum Feuer besitzt oder nicht. Allerdings gilt das nur für die Drachenform, da der Drache von Natur aus eine Feuerdrüse im Maul verbaut hat, die Feuer erzeugen kann. Selbstverständlich hat die Humanoide Form eine solche Feuerdrüse nicht.

- Halbform -> In der Regel gibt es eine sogenannte 'fünfte' Form in die ein Drache sich transformieren kann. Die Halbgestalt zwischen Mensch und Drache. Bei den meisten äußert sich die Halbgestalt in Drachenflügel, Schweif und teile der Haut werden durch Drachenschuppen ersetzt. Zumeist haben die Augen auch eine geschlitzte Drachenpupille. 

In geübten Fällen können Drachen nur einzelne Teile dieser Form rufen, wie etwa nur die Flügel, nur die Augen, nur den Schweif oder eben auch nur die Drachenschuppen.

- Übernatürliche Stärke -> Jeder Drache ist bedeutend stärker als Humanoide als gewöhnliche Menschen, was oft ein Indiz darauf sein kann, dass man es hier mit einem Drachen zutun hat. Abgesehen von der Duftnote eines Drachen oder dessen Ausstrahlung. Wie stark der jeweilige Drache ist, hängt jedoch vom Individuum ab und nicht vom Geschlecht. Das wird erst relevant, sobald es um die Paarung geht. 

- Übernatürliche Magiereserven -> Die meisten Drachen besitzen einen enorm großen magischen Pool auf den sie zurückgreifen können und aus dem sie schöpfen können. Ihr magisches Talent ist oft deutlich ausgeprägter als der anderer Rassen und ihr Verständnis für die Magie deutlich ausgeprägter. Das hängt aber auch vom Individuum ab. Die Evolution der Weibchen wird erst dann relevant, wenn sie einen festen Partner finden. 

 

Historische Drachenflammen:

- Drachen besaßen in der Geschichte schon immer die Form unterschiedlicher Drachenflammen. Neben dem normalen Drachenfeuer, können einzelne Exemplare auch speziellere Drachenflammen beherrschen, die unterschiedliche Effekte besitzen, die jedoch nur eine Handvoll aller Drachen jemals erlernen bzw, vererbt bekommen.

- Das schwarze Drachenfeuer -> Dieses gilt als dem der Dämonen besonders ähnlich, da sie beide so ziemlich die selben Eigenschaften besitzen. Es wird daher vermutet, dass die Dämonische schwarze Flamme oder auch das Höllenfeuer, eine Abzweigung aus dem Geschlecht der Drachen sein könnte. In beiden Fällen gilt das schwarze Feuer als unlöschbar und so heiß, dass es Gegenstände fast sofort zu Asche werden lassen kann. Dem schwarzen Drachenfeuer wird nachgesagt, dass es nur der Drache zu löschen vermag, der es beschworen habe und kein Metall der Welt, soll dem schwarzen Feuer Einhalt gebieten können. 

- Das blaue Drachenfeuer -> Das blaue Feuer der Drachen ist kalt wie Eis und lässt seine Feinde sofort erfrieren. Ein Eisbrand, der einen Heimsucht, die Gesetze der Elemente umkehrt und aus Feuer Eis werden lässt. So eisig kalt, dass es Stürme aus Schnee hervorrufen und ganze Landstriche vereisen kann. 

- Das weiße Drachenfeuer -> Das weiße Feuer der Drachen oder auch das Geisterfeuer genannt, ist das Feuer der Drachen, dass es ihnen erlaubt, die Astralen Lebewesen zwischen den Dimensionen zu verbrennen. Magie aus der Anderswelt oder auch Kreaturen haben diesem reinigenden Feuer nichts entgegen zu setzen. Physisch mag es einem lebenden Wesen nichts anhaben, aber dafür den Toten umso mehr.

- Das grüne Drachenfeuer -> Oder auch das sogenannte Seelenfeuer der Drachen. Das mit abstand abstrakteste Feuer und das seltenste, das sowohl den größten schrecken, als auch die größte Heilung mit sich bringen kann. Denn anders als die anderen Feuer, kann dieses Feuer nicht nur verbrennen, sondern auch heilen. Das grüne Drachenfeuer verbrennt nicht den Physischen Körper einer Kreatur, sondern die Seele eines jeden Lebewesens und hinterlässt nichts als eine leere, willenlose Hülle.

Dem entgegen steht die Heilsame Kraft des grünen Feuers, dass es vermag Krankheiten und Wunden, gar ganze Gliedmaßen zu heilen. Das grüne Drachenfeuer ist so selten, wie keines der anderen Drachenfeuer und wird daher nur als zu leicht als Mythos abgetan.

 

Diese vier Drachenfeuer sind enorm selten unter den Drachen und gelten als die sogenannten vier Drachenflammen. Einzigartige Feuer, die in der Geschichte so selten vorkommen, dass sie zumeist lediglich als Mythos abgetan werden.